Das praxisnahe Schulungsprogramm für Betreiber und Gründer von Unverpackt-Läden und Zero-Waste-Geschäften. Sechs Abendtermine, ein Praxisbesuch, echtes Handwerk.
Einen Unverpackt-Laden zu betreiben ist mehr als eine Geschäftsidee. Es ist ein tägliches Zusammenspiel aus Logistik, Hygiene, Preisgestaltung und Kundengespräch. Genau hier setzt dieses Schulungsprogramm an.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen, damit jede Frage Raum bekommt. Die Abendtermine lassen sich gut mit bestehenden Verpflichtungen verbinden, und die Exkursion zu einem echten Laden macht das Gelernte greifbar.
Persönlicher Austausch statt anonymem Seminar
Echte Fälle, echte Lösungen, kein Theoriebaustein
Besuch eines etablierten Unverpackt-Ladens in München
Jeder Abendtermin widmet sich einem zentralen Themenblock. Die Inhalte bauen aufeinander auf und ergänzen sich gegenseitig.
Wie Sie Lieferanten ohne Verpackungspflicht finden, Mindestmengen verhandeln und Lieferbedingungen für lose Ware absichern. Wir gehen durch konkrete Vertragsklauseln und typische Stolperstellen im Einkaufsprozess.
Lebensmittelhygiene ist bei loser Ware besonders sensibel. Wir erklären die rechtlichen Anforderungen nach der LMHV und zeigen, wie Sie Kontaminationsrisiken im Alltag wirksam minimieren.
Gramm für Gramm richtig kalkulieren. Wir erarbeiten gemeinsam, wie Sie Einkaufspreise, Schwund, Betriebskosten und Marge in eine faire Preisstruktur übersetzen, die Kunden verstehen und akzeptieren.
Wie erkläre ich Neukunden das Konzept, ohne zu belehren? Wie baue ich eine Stammkundschaft auf, die aktiv empfiehlt? Wir besprechen Kommunikation, Tonalität und einfache Bindungsmaßnahmen.
Die Termine finden an Abenden statt, sodass Sie tagsüber weiter arbeiten oder Ihren Laden aufbauen können.
Wir starten mit einem Überblick über den Markt für Unverpackt-Läden in Deutschland, schauen uns typische Geschäftsmodelle an und besprechen, welche Vorannahmen sich in der Praxis bewahrheiten und welche nicht.
Lieferanten finden, Konditionen verhandeln, Behälterlogistik planen. Wir arbeiten mit realen Beispielen und gehen durch typische Lieferverträge für lose Ware.
Ein Lebensmittelrechtler erklärt die LMHV-Anforderungen für offene Waren. Wir entwickeln gemeinsam praktische Reinigungspläne und Dokumentationsvorlagen, die im Alltag funktionieren.
Mit Tabellenvorlagen und echten Zahlenbeispielen erarbeiten wir, wie Preise für Schüttgüter kalkuliert werden. Schwund, Betriebskosten und Marge kommen alle vor.
Wie erkläre ich das Konzept, ohne zu missionieren? Wir üben Gesprächssituationen, besprechen Behälterpfand-Modelle und entwickeln einfache Ideen für Kundenbindung.
Der letzte Abend gehört Ihren offenen Fragen. Wir schauen auf individuelle Situationen, geben Feedback auf Ihre Konzepte und besprechen nächste konkrete Schritte.
Zwischen den Abendterminen besuchen wir gemeinsam einen etablierten Unverpackt-Laden in München. Sie sehen, wie die Abläufe in der Realität aussehen, stellen dem Inhaber direkt Fragen und bekommen einen ungeschönten Einblick in den Alltag.
Welche Produkte laufen gut, welche nicht? Wie ist die Ladengestaltung organisiert? Wie reagieren Kunden auf das Konzept? Diese Fragen beantwortet kein Lehrbuch so gut wie ein echter Ladenbesuch.
Sie planen die Eröffnung eines Unverpackt-Ladens und wollen die wichtigsten Themen fundiert verstehen, bevor Sie loslegen.
Ihr Laden läuft, aber Sie wollen Abläufe verbessern, die Kalkulation überprüfen oder die Kundenbindung systematischer angehen.
Sie führen ein bestehendes Geschäft und möchten das Sortiment um verpackungsfreie Waren erweitern oder komplett umstellen.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir informieren Sie über aktuelle Termine, Gruppengrößen und alles, was Sie für die Anmeldung wissen möchten.